Augenbraue
Augenbrauenpiercing: Beim Augenbrauenpiercing handelt es sich um ein sogenanntes Oberflächenpiercing, da sich der Einstich- und Austrittskanal auf einer Ebene befindet und der Stichkanal aufgrund dessen von wenig Gewebe umgeben ist. Das Piercing der Augenbraue wird meist am äußeren Drittel der Braue gestochen und kann sowohl vertikal, als auch horizontal gestochen werden. Zu beachten ist bei diesem Piercing, dass während der Abheilung keine Schminke, Haarspray oder Reinigungsmilch an/in den Stichkanal kommt.
Ohr
Lobe: Das Lobe-Piercing - oder auch "Ohrloch" im Volksmund genannt ist das wohl am meisten verbreitete Piercing. Es wird oft mit einer Ohrloch-Pistole geschossen, diese Methode ist jedoch umstritten, insbesondere zum Ohrlochstechen im Knorpelbereich wird häufig von der Verwendung der Pistole abgeraten. Das Lobe-Piercing wird am äußeren Ohrrand hinauf gestochen und geht dann in das Helix-Piercing über. Die genaue Abgrenzung zwischen den beiden Piercings wird sehr unterschiedlich gehandhabt.
Piercing der Inneren Ohrmuschel: Dieses Piercing wird in die innere Ohrmuschel gestochen. (auch "Inner Conch" genannt.)
Piercing der Äußeren Ohrmuschel: Dieses Piercing wird in die äußere Ohrmuschel gestochen.
Tragus: Das Tragus-Piercing wird durch den Knorpel der Ohrmuschel gestochen der direkt vor dem Gehörgang sitzt.
Anti-Tragus: Das Anti-Tragus Piercing wird direkt gegenüber vom Tragus in die untere Knorpelfalte, die direkt über dem Ohrläppchen sitzt, gesetzt.
Daith: Das Daith Piercing wird durch die Knorpelbrücke im Inneren der Ohrmuschel gestochen. Das Piercing an sich ist nicht leicht zu stechen, sollte aber für einen erfahrenen Piercer kein Problem darstellen.
Helix: Das Helix-Piercing wird durch den äußeren Knorpelrand des Ohrs gestochen. Es wird praktisch vom "normalen" Ohrloch bis oben herum zu der Stelle gestochen, wo der Knorpelrand zur Brücke (Daith-Piercing) wird.
Rook: Das Rook-Piercing ist praktisch das Gegenteil vom Helix-Piercing. Es wird in der oberen Knorpel-Falte gestochen. Obwohl es harmlos aussieht und ja "am Ohr" ist ist das wahrscheinlich eines der schmerzhaftesten Piercings, da es durch sehr dichte Knorpelstruktur gestochen wird.
Industrial: Beim Industrial Piercing wird ein Schmuckstück (langer Barbell) durch 2 gestochene Löcher im Ohrrand getragen. Es besteht also praktisch aus 2 Helix Piercings.
Orbital: Das Orbital ist eine Schmuckvariante, bei der zwei Ohrpiercings mit einem Ring verbunden werden. Ein klassisches Beispiel ist das Orbital durch zwei Lobe-Piercings. Analog zum Industrial ist auch hier die Ringgröße und -stärke auf die zu verbindenden Piercings abzustimmen. Der Durchmesser des Rings entspricht idealerweise dem Abstand der zu verbindenden Piercings.
Snug
Labret: Piercing der Lippe, meist in der Mitte unterhalb der Unterlippe - aus zahnmedizinischer Sicht abzuraten.
Cheek: Das Cheek Piercing wird seitlich des Mundes in die Wange gestochen, oft an der Stelle, wo die gepiercte Person ein Grübchen hat.
Zungenpiercing: Das Zungenpiercing wird in der Regel in der Mitte der Zunge vertikal gestochen - aus zahnmedizinischer Sicht abzuraten.
Lippenbandpiercing: Mit dem Lippenbandpiercing ist meist das obere Lippenband gemeint (Mitte, Innenseite der Oberlippe). Das Lippenband ist sehr dünn, aber stabil. Daher ist das Piercing schnell verheilt und lässt sich problemlos tragen. Eine Traumatisierung und Schädigung des Zahnhalteapparates der oberen Schneidezähne ist jedoch nicht auszuschließen, weshalb aus zahnmedizinischer Sicht abzuraten ist.
Madonna: Das Madonna (auch Marilyn und Monroe) Piercing ist vom Prinzip her ein Labret Piercing an der Stelle an der einige Stars (z.B. Madonna) einen Schönheitsfleck (Muttermal) haben.
Medusa: Das Medusa Piercing wird in der Mitte oberhalb des Mundes gestochen und ist damit eine weitere Variation des Labret Piercings.
Eskimo: Ein vertikales Labret Piercing fängt unterhalb der Lippe an und endet in der Mitte der Lippe (im Lippenrot). Vorteil dieses Piercings ist der Umstand, daß man keine Platte wie beim normalen Labret im Mundinnenbereich hat, die eventuell störend sein könnte.
Nostril: Das Nasen(wand)piercing ist das am weitesten verbreitete "Nasenpiercing" und wird in die Nasenseitenwand gestochen. Auf keinen Fall sollte dieses Piercing mit einer Ohrlochpistole geschossen werden, da sie recht ungenau sind, Knorpel zertrümmern können und der Trigeminusnerv getroffen werden könnte.
Septum: Piercing der Nasenscheidewand, das Septum-Piercing wird durch das Mischgewebe (Haut / Knorpel) am unteren Ende der Nasenscheidewand gestochen.
Austin-Bar: Das Austin Bar Piercing wurde nach dem ersten Träger benannt. Es ist ein horizontales Piercing durch die Nasenspitze. Das Austin Bar Piercing geht nicht durch das Septum oder Innenräume der Nase.
Bridge: Das Bridge-Piercing (auch ERL genannt) wird am oberen Ende des Nasenrückens in die Hautfalte über dem Nasenbein zwischen den Augen angebracht. Die Plazierung dieses Piercings ist nicht immer leicht, da es sehr auf das Gesicht abgestimmt werden muss um nicht schief oder krumm zu wirken. Die zu piercende Stelle muß so gewählt sein, dass das Sichtfeld nicht eingeschränkt wird.
Nasalang: Waagrechtes Piercing, bei dem ein langer Stab quer durch die Nase gestochen wird, d.h. das durch die beiden Nasenflügel und die Nasenscheidewand.
Bauchnabelpiercing: Unerklärlicherweise wird immer wieder angeführt das Bauchnabelpiercing wäre schon im alten Ägypten bekannt und praktiziert worden - das ist falsch. Obwohl das Ohrlochpiercing (Ohrschmuck) schon im alten Ägypten zur Amarnazeit nachzuweisen ist, gibt es für Bauchnabelpiercings in dieser Zeit weder Hinweise noch einen Nachweis. Das Bauchnabel-Piercing wird üblicherweise in die Hautfalte, die den Bauchnabel umgibt, oberhalb oder unterhalb des Nabels gestochen und sitzt vertikal. Die am weitesten verbreitete Variation ist am oberen Rand. Nie sollte man den Nabel selbst piercen! Es gibt noch eine weitere Variante, in der das Piercing horizontal durch die den Bauchnabel umgebende Hautfalte gestochen wird, diese Art des Bauchnabel-Piercings ist allerdings anfälliger für Komplikationen. Das Bauchnabel-Piercing ist eines der am umständlichst heilenden Piercings, da der Bauch(nabel) bedingt durch das Laufen, Bücken und die Kleidung sehr vielen Reizen ausgesetzt ist. Dieses Piercing bedarf intensiver Pflege.
Brustwarzenpiercing: Das Brustwarzen-Piercing wird meist horizontal oder vertikal gestochen, kann jedoch beliebig ausgerichtet sein. Das Brustwarzenpiercing wird auch gerne gedehnt und entgegen der oft geäusserten Befürchtung führt ein Brustwarzen-Piercing bei der Frau nicht dazu, dass sie später kein Kind mehr stillen kann. Dieses Piercing birgt wie alle Piercings Risiken und Potential für Komplikationen, ist in der Regel aber unproblematisch. Die Ausheilung ist meistens langwieriger, da durch den direkten Textil-Kontakt und viel Bewegung das Piercing kaum zur Ruhe kommt.
Surface (Oberflächenpiercing): Bei Oberflächenpiercings handelt es sich um Piercings, die an Stellen gestochen werden ,die nicht in die Kategorie der Standardpiercings gehören. Klassische Stellen für Oberflächenpiercings sind: Hals (Madison), Brustbein (Sternum oder Cleavage), Handgelenk (Wrist), vertikale Bridge sowie eine klassische Intimpiercings wie Pubic und Christina. Der Heilungserfolg solcher Piercings ist sehr gering, die meisten dieser Piercings wachsen mit der Zeit heraus und hinterlassen Narben. [Als Schmuck wird entweder PTFE oder ein Surface Bar (Ein Surface Bar ist ein Schmuckstück, das die Form einer Heftklammer hat, d.h. die beiden Enden des Stabes sind in einem Winkel von 90° gebogen.) verwendet.]
Frenulumpiercing/Frenumpiercing: Piercing des Vorhautbändchens (Frenulum) am Penis, ein sehr beliebtes Intimpiercing bei Männern. Es wird etwas unterhalb des Vorhautbändchens gestochen um ein evtl. ausreißen des dünnen Bändchens zu vermeiden. Das Durchstechen der dünnen Haut ist sehr unkompliziert und heilt sehr schnell ab. Es ist als Intimpiercing für Einsteiger sehr zu empfehlen.
Pubicpiercing: Piercing am Schamberg oberhalb des Penis
Ampallang: Durchführung: Ein kleines Loch wird horizontal durch die Eichel gestochen, wobei das Loch durch die Harnröhre oder über ihr entlang führt. Gelegentlich wird auch ein Schaft-Ampallang durchgeführt, der in der Regel unmittelbar unterhalb der Eichel durch den Penisschaft gesetzt wird. Alle diese Piercings werden nach meist lokaler Betäubung durchgeführt. Heildauer: ca. 4-6 Monate oder auch wesentlich länger, je nach Länge des Stichkanals. Pflege während Heildauer: Desinfektion, Salbenverband, Kamillosanbäder, Reinigung mehrmals täglich! Geschichtliches: In den Ländern rund um den Indischen Ozean ist das Ampallang beheimatet. Dort wird es auch noch heute von diesen Bewohnern als Schmuck und Aphrodisiacum getragen. Sinn heute: Starker erotischer und stimulierender Reiz auf den Träger und dessen Sexualpartner.
Apadravya: Der Apadravya wird vertikal (üblicherweise schräg nach vorne) durch die Eichel und Harnröhre gestochen. Im wesentlichen ist der Apadravya eine Kombination von Prinz Albert und umgekehrtem Prinz Albert Piercing. Gelegentlich wird auch - ähnlich wie beim Ampallang - ein Schaft-Apadravya durchgeführt. Wie der Ampallang gehört auch der Apadravya zu den problematischeren Intimpiercings beim Mann.
Apadydoe: Der Apadydoe ist ein Piercing aus Apadravya und Dydoe, welches mit einem gemeinsamen Ring durchstochen wird. Der Apadydoe wird meist paarweise durchgeführt.
Magic Cross: Als Magic Cross wird eine kreuzweise Kombination von einem Ampallang mit einem Apadravya bezeichnet.
Prince Albert (PA): Prinz Albert, auch PA genannt, ist ein Piercing das durch die Harnröhre eintritt und etwa an unteren Ende der Eichel oder tiefer an der Penisunterseite wieder hervortritt. Durchführung: Von der Harnröhre ausgehend wird ein kleines Loch bis zur Unterseite des Penis gestochen. Dies geschieht oft unter lokaler Betäubung. Die Heildauer beträgt ca. 4-6 Wochen. Pflege während Heildauer: Tägliche Kamille- oder Salzwasserbäder. Zur Verwendung von Salben wird nicht geraten, da diese den Stichkanal verkleben können. Vorbeugende Desinfektionen sollten nicht regelmäßig vorgenommen werden. Dehnen: Ein erfolgreich verheiltes Prinz Albert-Piercing wird i.d.R. gedehnt, um den Tragekomfort zu erhöhen. Ab 4mm Drahstärke gilt der Prinz Albert als angenehm -- Stärken bis 10 mm sind jedoch durchaus üblich. Geschichtliches: Eine schöne Geschichte umrankt dieses Piercing. Prinz Albert, der Gemahl der englischen Königin Viktoria, wollte mit dem Ring die Eichel von der Vorhaut zurückhalten, um zu verhindern, dass sich Smegma unter dieser bilden kann. Der Ring wurde angeblich am Hosenknopf befestigt. Sinn heute: Für den Träger und dessen Sexualpartner sehr erotisch und stimulierend.
Reverse Prince Albert (Reverse PA), auch Queen Victoria: Der Reverse PA ist wie der PA ein Piercing, das durch die Harnröhre eintritt, aber auf der Obereite der Eichel wieder hervortritt. Durchführung: Von der Harnröhre ausgehend wird ein kleines Loch bis zur Oberseite der Eichel gestochen. Die Heildauer ist länger als beim PA. Die Pflege aufwändiger als beim PA und eher wie beim Ampallang.
Prince's Wand: Ein Stab, der in die Harnröhre eingeführt wird, und meist durch ein PA-Piercings an Ort und Stelle gehalten wird.
Dolphin: Ein meist gebogenes Piercing-Schmuckstück, welches zwei PA-Piercings miteinander verbindet.
Dydoe: Ein oder mehrere Ringe werden durch der Eichelkranz gestochen. Die Ringe sollten bei diesem relativ seltenen Piercing nicht zu groß sein. Außerdem sollte der Träger einen augeprägten Eichelkranz haben. Dieses Piercing wird meistens bei beschnittenen Männern gesetzt, aber auch unbeschnittene haben die Möglichkeit es zu tragen. Es kann allerdings bei einer eng anliegenden Vorhaut gerade beim Heilungsprozess zu Problemen kommen. Der Dydoe ist im männlichen Intimbereich wohl das schmerzhafteste Piercing. Ganz einfach deshalb weil genau am Eichelrand die meisten Nervenenden liegen.
Oetang oder Vorhautpiercing: Piercing durch die Vorhaut - in Indien auch als Keuschheitsverschluß verwendet
Guiche: Das Guiche Piercing wird durch die Raphe, die Naht zwischen Hodensack und After gestochen wo es die Darmgegend stimuliert. Radfahren bzw. auch sitzen können während der Heilungsphase sehr unangenehm sein.
Hafada: Das Hafada Piercing (auch Scrotal-Piercing) ist ein Intimpiercing des männlichen Hodensacks. Die Ausheilung ist teilweise langwierig, da das Piercing an dieser Stelle kaum zur Ruhe kommt.
Piercing der kleinen/inneren Schamlippen: Piercings der kleinen Schamlippen verheilen schnell, und werden meist nur aus optischen Gründen gesetzt. Gelegentlich werden paarweise Piercings der inneren Schamlippen zum "Verschluß" der Vagina eingesetzt.
Piercing der großen/äußeren Schamlippen: Piercings der äußeren Schamlippen benötigen deutlich mehr Zeit zum Verheilen als Piercings der inneren Schamlippen.
Piercing Arten und Positionen IV
Klitorisvorhautpiercing horizontal: Dieses Piercing wird horizontal durch die Klitorisvorhaut gestochen und ist eines der häufigsten weiblichen Intimpiercings, da es zum einen sehr schnell verheilt, und zum anderen sehr gefühlsintensiv ist. Als Schmuck wird oft kleiner Ring mit Kugel eingesetzt, der so gewählt werden sollte, dass die Kugel direkt auf der Klitoris liegt.
Klitorisvorhautpiercing vertikal: Dieses Piercing wird vertikal durch die Klitorisvorhaut gestochen. Der Schmuck übt bei dieser Variante durch den direkten Kontakt zur Klitoris einen intensiven Reiz aus. Während die meisten Frauen dieses Gefühl geniessen, ist es einigen durch die Dauerpräsenz unangenehm.
Klitorispiercing: Wenn von einem Klitorispiercing gesprochen wird, ist meistens ein Piercing durch die Klitoris-Vorhaut gemeint. Ist die Klitoris jedoch groß genug, spricht nichts dagegen diese auch direkt zu piercen. In Deutschland ist das direkte Klitoris Piercing eher selten, oft aufgrund der Befürchtung, die Klitoris könnte dadurch desensibilisiert werden. Dies wird allerdings nur in wenigen Fällen berichtet. Für einen Lustgewinn wird meist eher das Piercen der Klitoris-Vorhaut empfohlen.
Isabella: Senkrechtes Piercing durch den Klitorisschaft.
Triangle: Das Triangle ist ein horizontales Piercing durch das Gewebe an der Hinterseite des Klitorisschaftes. Es kann bewirken, dass auch eine etwas tiefer liegende Klit stimuliert wird, da sie durch das Piercing etwas angehoben wird. Die zu piercende Stelle kann als ein weiches Dreieck gespürt werden, wenn man den Klitorisschaft bis dicht an das Schambein verfolgt und dort leicht zusammendrückt. Außer einem Piercing gibt es keine Möglichkeit, dieses empfindliche Gewebe effektiv zu stimulieren, daher kann hier ein Ring der Trägerin bisher unbekannte, sehr angenehme Gefühle bereiten.
Christina: Ein vertikales Piercing am vorderen Treffpunkt der äußeren Schamlippen bis über das Schambein. Da der Stichkanal verhältnismäßig lang ist und auch viel in Bewegung ist, Kleider daran reiben etc. braucht das Piercing lange zum Heilen und gute Pflege.
Fourchette: Fourchette ist ein vertikales Piercing durch den hinteren Treffpunkt der inneren Schamlippen (Damm), Als Schmuck wird ein Ring oder ein gebogener Stift eingesetzt. In der Abheilphase ist es beim sitzen, radfahren, reiten usw. sehr unangenehm. Es ist auch möglich den Stich horizontal anzubringen. Der Ring oder Steg führt dann durch beide inneren Labien ganz am unteren Ende. Das bewirkt eine kleine "Verengung" des Scheideneinganges.
Princess Albertina: Die kleine Schwester des Prince Albert ist ein seltenes Piercing, welches vertikal durch die Haut zwischen Harnröhre und Vagina gestochen wird. Wie auch viele Männer empfinden auch Frauen eine Stimulation ihrer Harnröhre, z.B. mit der Zunge, oft als angenehm. Voraussetzung ist eine nicht zu enge Harnröhre der Frau, auch wird vor der erhöhten Gefahr von Blaseninfektionen gewarnt.
Nofretete oder Cleopatra: Das Nofretete- oder Cleopatra-Piercing kombiniert die Vorteile eines Klitorisvorhaut-Piercings mit der optischen Erscheinung des Christina-Piercings. Dieses Piercing soll zuerst von Shane Munce populär gemacht worden sein. Benannt ist es nach der ägyptischen Königin Nofretete (oder auch Kleopatra), bekannt für ihre Schönheit. Die untere Hälfte des Piercings kann als vertikales Klitorisvorhaut-Piercing bezeichnet werden, die obere Hälfte ist ein Oberflächenpiercing wie das Christina.
Diana: Ein Paar von zwei Piercings, die unter der Klitorisvorhaut enden (ähnlich einem horizontalen Hood-Piercing), aber parallel verlaufen. Kann vertikal oder horizontal gesetzt werden.
Hymen-Piercing: Piercing des Hymen, ein extrem seltenes Piercing. Das Hymen ist die Schleimhautmembran, die die Scheidenöffnung teilweise verschließt. Beim Zerreissen des Hymen beim Eindringen in die Vagina geht die Jungfräulichkeit verloren. Das Hymen-Piercing wird durch das Hymen bzw. die Hymenreste gestochen.
Scrunty-Piercing: Dieses extrem seltene Piercing (nur wenige Frauen sind anatomisch überhaupt dafür geeignet) wird horizontal durch die Harnröhre gestochen - vergleichbar einem Frenum-Piercing, wenn dieses tief genug gestochen würde, um die Harnröhre zu passieren).
Guiche: Das Guiche-Piercing ist eher bei den Männern üblich, kann aber auch bei Frauen im Dammbereich gestochen werden. Siehe unter männlicher Intimbereich.
T'aint oder Suitcase-Piercing: Das Taint-Piercing wird zwischen Vagina und Anus durchgestochen.
Quelle: Lexikon-Artikel basiert auf dem Artikel Piercing Arten und Positionen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation.